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Im Kreise von Schülern, Kollegen und Wegbegleitern ist Monika Heinrich am Montag in einer bunten Feier verabschiedet worden. Ihr ganzes Berufsleben, nicht weniger als 42 Jahre, hat die Fachlehrerin an der Carl-Sandhaas-Schule verbracht. Stets mit vollem Einsatz, so Schulleiter Andreas Graff, der sie als starke Lehrerpersönlichkeit charakterisierte. Ebenfalls in dem Rahmen wurde Konrektor Bernd Böhm verabschiedet.

Am 16. August 1976 trat Monika Heinrich ihren Dienst an. Sie startete als junge Erzieherin und bildete sich in Reutlingen zur Fachlehrerin weiter. In den vergangenen 18 Jahren war sie in der Grundstufe tätig, davor auch in der Hauptstufe. Sie war engagiert in vielen Bereichen, bot jahrelang schwächeren Schülern basale Angebote, war bei vielen Theateraufführungen im Einsatz und trug mit kreativer Ader zur Verschönerung der Schule bei. Fastnachtsverrückt, wie sie in und außerhalb der Schule war, organisierte sie häufig die Schulfastnacht. Sie unterstützte den Unterricht mit Gesang, Tanz und Trommel und lud Experten von außerhalb ein. Und selbstverständlich sei sie höchstengagiert für ihre Klasse da gewesen, so Schulleiter Graff. Trotz mancher Leiden habe sie kaum einmal gefehlt und sich für Ausflüge und Aktionen sogar extra gesundschreiben lassen: „Dein Einsatzwille war enorm“. Dabei habe sie sich nicht verbiegen lassen und als authentische und leidenschaftliche Lehrerin lebensfroh die Carl-Sandhaas-Schule geprägt.

In herzlich-familiärer Atmosphäre und mit zahlreichen Programmbeiträgen nahmen ihre Schülerinnen und Schüler und langjährigen Kolleginnen und Kollegen Abschied. Die Grundstufenklassen trommelten auf „Ruhestand“, die Hauptstufe 2 testete Monika Heinrich mit einem Kinderliedquiz und die Berufsschulstufe präsentierte „Time to say goodbye“. Dazu trat die neue Schulband mit „Feuerwerk“ von Wincent Weiss auf und Kolleginnen überraschten mit einem afrikanischen Tanz. 42 Jahre passierten Revue bei einer Diashow und ihre Vorlieben und Malkünste wurden beim Montagsmaler-Spiel geprüft. Unter den vielen Gästen war auch die Rektorin der Graf-Heinrich-Schule Hausach, Simone Giesler. Denn Monika Heinrich war seit 16 Jahren gemeinsam mit Lehrerin Christine Jendrzok in der Kooperation zwischen Klassen der Carl-Sandhaas-Schule und der Graf-Heinrich-Schule tätig. Ihre letzte Koop-Klasse, die Grundschulklasse 4b, übernahm denn auch den Part des Begrüßungsliedes. Zwei Sabbatjahre warten nun, dann geht Monika Heinrich auch offiziell in Ruhestand. Dass es ihr nicht langweilig werden wird, davon zeugte die Aufzählung ihrer zahlreichen privaten Interessen, vom heimischen Garten über Konzerte und Reisen bis zur nächsten Schapbacher Fastnacht, die bestimmt kommt. Dass sie ihren Schülern in bester Erinnerung bleibt, dafür hatte sie auch gesorgt: Sie lud alle zu einer Pizza frisch aus dem Ofen ein.

An eine Schule in Rottweil geht Konrektor Bernd Böhm. Er habe sechs Jahre lang die Schule mitgestaltet und vorangebracht, so Schulleiter Graff. Vom Schulkindergarten bis zur Berufsschulstufe und zuletzt auch in der Inklusion war Herr Böhm unterrichtlich tätig. Bei einem heiteren Quiz wurden zum Abschied die Dialektkenntnisse des Schwaben geprüft.

Als Konrektor an einem größeren SBBZ mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung stellt er sich neuen Herausforderungen. Aufgrund der aktuellen Schülerzahlen an der Carl-Sandhaas-Schule wird die Konrektorenstelle voraussichtlich nicht neu besetzt.

Am letzten Schultag fließen an der Carl-Sandhaas-Schule immer Tränen des Abschieds. Von Freunden, Mitschülern, Referendarinnen, Kolleginnen aber vor allem von den drei Bundesfreiwilligen muss man sich am Ende eines Schuljahres verabschieden.

In diesem Jahr wurden insgesamt 11 Menschen verabschiedet, welche eng mit der Carl-Sandhaas-Schule verknüpft waren und hoffentlich bleiben werden.

Der Schulkindergarten entlässt einen Schülanfänger in die Carl-Sandhaas-Schule. Diesen werden wir im kommenden Schuljahr wieder treffen. Ein weiteres Kind wechselt an einen Regelkindergarten.

Eine Schülerin der Grundstufe wechselt den Wohnort und wird daher im kommenden Schuljahr an einem anderen SBBZ beschult werden.

Als Ausbildungsschule konnte die Carl-Sandhaas-Schule zwei Sonderschullehrerinnen auf ihre berufliche Laufbahn vorbereiten. Beide Referendarinnen absolvierten ihre Prüfungen und werden ab dem Schuljahr 2018-19 an anderen Schulen im Schuldienst des Landes Baden-Württemberg eine Stelle antreten. Kleiner Wehrmutstropfen für diese ist nach wie vor die Situation, dass alle Referendare, trotz Stellenzusage sich zwischen Referendariat und Schuljahresbeginn arbeitslos melden müssen.

Nach 11 Monaten wurden auch die drei Bundesfreiwilligen der Schule bzw. dem Schulkindergarten verabschiedet. Alle drei haben sich außerordentlich für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen engagiert, neue Impulse gesetzt und vieles über sich und über ihre eigenen beruflichen Perspektiven lernen können. Alle drei bestätigten, dass sie dieses Bufdijahr in ihrer Entwicklung sehr geprägt hat und sich ihre Berufswahl gefestigt oder bestätigt wurde.

So werden alle drei eine Ausbildung im sozialen oder pädagogischen Bereich beginnen und vielleicht gibt es in Zukunft ein Wiedersehen als Kollegin oder Kooperationspartner.

Die schöne Feier wurde von der Schulband mit den Liedern "Applaus, Applaus" von Sportfreunden Stiller und "Kompliment" ebenfalls von Sportfreunden Stiller musikalisch umrahmt. Das Dalli-Klick Spiel erhöhte für die Gäste die Spannung auf die nächste zu verabschiedende Person und die per Video gesammelten Abschiedskomplimente rührten manche zu Tränen.

Die drei Abschlussschüler

Die Referendarinnen und die Bufdis engagierten als Abschiedsgeschenk noch einen Eiswagen. Alle Kinder und Erwachsene durften sich ihr Lieblingseis aussuchen und danach fröhlich in die Ferien verabschieden. Die kleine Verspätung konnte das Buspersonal gut verkraften, da auch sie kurzerhand auf eine Kugel Eis eingeladen wurden.

 

Bis zum Ende der Sommerferien ist jetzt genügend Zeit, sich zu erholen, Urlaub zu machen, die Seele baumeln zu lassen, mit den Eltern und den Kindern zu spielen und all die Dinge zu tun, die manchmal im hektischen Schulalltag zu kurz kommen.

Ich und das ganze Kollegium der Carl-Sandhaas-Schule wünschen schöne Sommerferien!

Vom 18. bis 22. Juni 2018 fand an unserer Schule die diesjährige Projektwoche unter dem Oberthema "Hallo Welt!" statt. In sieben altersgemischten Projektgruppen von 3 bis 21 Jahren beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen mit unterschiedlichen Angeboten rund um unsere Welt. Es wurden Spiele aus unterschiedlichen Ländern gebaut, die nähere Umgebung Haslachs erkundet, eine kulinarische Weltreise unternommen, spannende Experimente durchgeführt, Weltmusik gemacht, Tiere der Welt erforscht, und eine Gruppe hatte sich die "verrückte Welt" zum Thema gemacht.

Es war eine sehr intensive, spannende und lustige Woche, in der die Projektgruppen neu zusammenwuchsen und die Kinder, Jugendlichen und Lehrer mit sehr viel Freude und Engagement bei der Sache waren. Es entstanden tolle Ergebnisse, die den Eltern zum Abschluss der Woche am Freitag Vormittag dann in einer bunten und sehr kurzweiligen Aufführung präsentiert wurden. Jede Gruppe stellte kurz vor, mit was sie sich im Laufe der Woche beschäftigt hatte, und alles zusammen ergab ein facettenreiches Bild der Arbeit an unserer Schule und dem Schulkindergarten. Nach lang anhaltendem Applaus für die Präsentationen der Kinder und Jugendlichen gab es noch bunte Getränke und ebenso buntes Fingerfood. Alle waren sich einig, dass so eine Projektwoche zwar sehr arbeitsaufwendig ist, durch die Auflösung der Klassen / Gruppen und die intensive Beschäftigung mit einem Thema jedoch persönliche Erfahrungen ermöglicht, die im Alltag sonst selten gemacht werden können.

 

 

In unserem Projekt „Wunder der Welt“ drehte sich alles ums Experimentieren und Forschen! Wir haben farbige Getränke gemixt und so bunte Cocktails hergestellt. Außerdem haben wir Tischtennisbälle mithilfe eines Föhns tanzen lassen. Mit diesen Bällen haben wir auch noch eine Luft-WM gemacht, da mussten wir die Tischtennisbälle ins gegnerische Tor pusten. Auch mit Erde haben wir experimentiert, wir haben sie mit Wasser vermischt und anschließend ins Lupenglas gefüllt und beobachtet, wie sie sich verändert. Sogar mit Feuer haben wir gearbeitet: leckere Marshmallows wurden gegrillt! An einem Nachmittag sind wir noch ins Schwimmbad gegangen, so haben wir in dieser Woche alle Elemente näher kennengelernt. Neue Dinge zu lernen und die ganzen Experimente durchzuführen und zu sehen was passiert, war sehr spannend und hat allen einen riesen Spaß gemacht!

 

Wir, die Gruppe "Weltmusik", haben uns mit unterschiedlichsten Musikstilen der ganzen Welt beschäftigt. Wir haben Musik aus allen Kontinenten angehört bzw. kurze Videos angeschaut und uns überlegt, ob uns die Musik gefällt oder eher nicht. Drei Instrumente wurden gebastelt und verziert: ein Regenmacher aus der Atacama-Wüste in Chile, ein Berimbao aus Brasilien und ein australisches Didgeridoo. Allen dreien konnten wir danach tatsächlich auch interessante Töne entlocken! Das Highlight der Woche wurde dann die Schüler"band", die drei Musiktitel zur Aufführung brachte. Die Interpretation der Stücke entwickelte sich bis zum letzten Moment kontinuierlich immer weiter: es waren ein jamaikanischer Reggae, von zwei Schülern gesungen und von den übrigen auf Cajons und mit Rhythmusinstrumenten begleitet; "Von allein" und das inzwischen bekannte "Zusammen" der Fußball-WM, das bei der Präsentation ein Mitmach-Bewegungssong fürs Publikum wurde. Alle Kinder und Jugendlichen unserer Gruppe zeigten am Ende der Woche "Daumen hoch" - es war super und hat uns allen richtig viel Spaß gemacht!

Hauptstufe 2:

 „Am Anfang haben wir uns mit Tanzen warmgemacht, dazu kamen Dehnübungen. Hr. Lang hat die Sportler*innen animiert und gute Musik laufen lassen. Danach wurden die Listen für die Disziplinen an die Klassen verteilt. Jede Klasse fing bei einer bestimmten Disziplin an. Wir waren zuerst beim Rennen/Rollstuhlfahren. Danach sind wir zum Weitsprung gegangen, weil beim Weitwurf zu viele Leute standen. Als nächstes war das Kugelstoßen dran. Zuletzt sind wir zum Ballweitwurf zurückgekommen. Nach den Disziplinen konnten sich alle in der Pause mit Essen und Trinken stärken. Nach der Pause wurden 4 Teams gebildet. Diesen traten in verschiedenen Staffelläufen gegeneinander an. Danach konnten Lehrer*innen und Schüler*innen beim traditionellen Tauziehen ihre Kräfte zeigen. Bevor es zurück in die Schule ging, mussten alle noch eine Stadionrunde (400m) rennen, bzw. im Rollstuhl fahren.

Am Freitag vor den Pfingstferien fand in der Schule die Siegerehrung statt. Auch wenn nicht jeder eine Medaille bekam, waren doch alle Gewinner, denn alle haben tolle Leistungen gezeigt.

 

Was haben wir denn alles gemacht beim Sportfest im Stadion in Haslach?

Phettasone: Zuerst haben wir getanzt und uns bewegt.

Jessica: Wir alle von der Schule sind gerannt.

Alex: Wir haben Weitsprung gemacht.

Hannes: Rausschmeißen!

Phettasone: Genau! Wir haben Kugelstoß gemacht.

Marina: Und Ball werfen.

Alex: Ja, wir müssen nach hinten rennen und den Ball weit werfen.

Jessica: Wir haben auch gefrühstückt. Zu trinken, Apfelschorle, Apfel und Banane.

Phettasone: Und die Lehrer trinken Kaffee.

Und dann?

Marina: Ziehen!

Jessica: Ja, Tauziehen.

Alex: Und wir sind zusammen gerannt. Staffel.

Und ganz am Schluss?

Phettasone: Da ist die ganze Schule einmal um das Stadion gerannt.

Wie fandet ihr das Sportfest?

Marina: Guuuuuut.

Und wie fandet ihr die Siegerehrung?

Alex: JÖÖÖÖÖÖÖ, Hoi, Hoi, Hoi!

Auf Einladung der SMV kam eine „Skipping Hearts“ Trainerin an die Carl-Sandhaas-Schule.

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Ermöglicht wurde dies durch eine Aktion der „Deutschen Herzstiftung“, die den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern fördern möchte: Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, har die „Deutschen Herzstiftung“ das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ initiiert. Denn wer bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil (Bewegung/ gesunde Ernährung) pflegt, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken. (Weitere Informationen unter: www.skippinghearts.de)

Gespannt trafen sich alle Schüler der Carl-Sandhaas-Schule und den Kindern des Schulkindergartens in der Sporthalle.

Trotz der Hitze in der Turnhalle an diesem Tag waren alle Schüler mit Begeisterung dabei.

Geübt wurden verschiedene Sprungvariationen, einzelnes Springen mit normalen Sprungseilen, sowie gemeinsames Springen am langen Seil. Keiner der Schüler gönnte sich während der Stunde eine längere Pause, auch wenn es sehr anstrengend war.

Zur anfeuernden Musik wurde motiviert und engagiert gesprungen. Schweißtreibend verging die Stunde „im Flug“.

Die Trainerin demonstrierte zum Schluss ebenfalls noch ein paar Übungen. Es wurde allen bewusst, dass dies aber viel und intensives Training voraussetzt.

So berichtete die Trainerin, das sie mindestens 3x pro Woche übe.

Vielleicht ist die Begeisterung bei den Schülern auch nach diesem Einstieg in die Sportart „Rope skoipping“ nachhaltig. Im Sportunterricht werden sicherlich Impulse der Stunde nochmals aufgegriffen und Übungsmöglichkeiten angeboten.

Verabschiedet wurde die Trainerin vom SMV Sprecher der Carl-Sandhaas-Schule mit einem Obstkorb als „Vitaminspritze“ und dem Wunsch, doch wieder einmal an die Carl-Sandhaas-Schule zu kommen um eine professionelle „Rope skipping“ Übungsstunde zu erhalten.

Verdient hatten sich die Schüler nach der anstrengenden Stunde eine Pause, indem sie nochmals über ihre Erlebnisse beim „Rope skipping - Tag“ berichten konnten.

Einen „abenteuerlichen“ Wandertag hatten die Schüler der Carl-Sandhaas-Schule

Am 9.5.2018 fand der Wandertag der Carl-Sandhaas-Schule statt.

Schon einige Tage zuvor konnten die Schüler sich in verschiedene Wandergruppen eintragen, sodaß jeder, den für ihn passenden sportlichen Schwierigkeitsgrad finden konnte.

Zur Auswahl standen:           „Chill- und Roll-Gruppe“

                                              „Abenteuer-Gruppe“

                                              „Super-Gruppe“.

Ebenso nahm der Schulkindergarten in Kooperation mit dem Waldkindergarten an diesem Wandertag teil.

Bei allen Gruppen stand vor allem der Spaß im Vordergrund. Das Ziel war für alle Wanderer an diesem Tag die Kreuzberghütte beim „Abenteuer“-Weg in Hausach.

Morgens nach Ankunft der Busse trafen sich die Schüler und Lehrkräfte zu einem kurzen Beginn und Einteilung der Gruppen.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ging es für einen Großteil der Wanderer nach Hausach, um dann den Anstieg auf „abenteuerlichen Pfaden“ zu wandern.

Unterschiedliche Aufgaben galt es zu erfüllen:

„Toben, turnen, krabbeln und kraxeln nach Herzenslust: Der Abenteuerpfad in Hausach ist ein 3 km langer Kinder-Mitmach-Weg durch die Wälder oberhalb des kleinen Städtchens im Kinzigtal. Gut 20 Bewegungs- und Naturstationen hat die Gruppe „Junges Hausach“ auf dem Erlebnispfad für Kinder gebaut.

Der Erlebnispfad führt auf den Kreuzberg, den Hausacher Hausberg, und zur 800 Jahre alten Burgruine Husen mit wunderbarem Blick auf die Stadt und das Kinzigtal. Der Abenteuerweg animiert zum Rennen, Hüpfen, Balancieren, Springen, Kriechen und Krabbeln.

An den Stationen können sich Kinder austoben und ihre Geschicklichkeit zeigen. Da gibt es einen Palisadenlauf und Erdtunnel, eine Indianerleiter, Wasserspiele am Bach, ein Baumhaus oder die beliebte bunte Schlange zum Balancieren. Und bei wem fliegt der Zapfen mit der Zapfenschleuder am weitesten?“

(Quellenangabe: http://www.hausach.de/Media/Attraktionen/Abenteuerpfad-Hausach)

Natürlich durfte auch eine Vesperpause nicht fehlen, um wieder neue Kräfte zu sammeln.

Alle Gruppen trafen sich um die Mittagszeit gemeinsam auf der Kreuzberghütte um sich dort über die Erlebnisse bei Wurst und Weck auszutauschen.

Es wurde festgestellt, das egal in welcher „Wander –Namens-Gruppe“ die Schüler unterwegs waren, alle Ähnliches erlebt hatten. Eine Mischung aus „Chill-„, „Abenteuer-„ und „Super“-Truppe traf auf alle Gruppen zu.

Nach der Stärkung traten alle Wanderer wieder den Heimweg zur Schule an.

Sicherlich gab es auch Zuhause vieles zu berichten und vielleicht wandern einige der Schüler mit ihren Familien nochmals auf dem Hausacher Erlebnispfad.

  

Die Grundstufe berichtet über Ihre Erlebnisse beim Wandertag.

Wir hatten am Mittwoch einen schönen Wandertag. Lucas M., Lucas S. und Georgeina sind mit anderen Schülern und zwei Hunden (Lotta und Momo) mit dem Zug nach Hausach gefahren. Jakob hat mit Frau Heinrich und anderen Schülern der Schule den Schulbus genommen.

Georgeina:

Mir hat der Wandertag gut gefallen. Ich habe mich noch unterwegs am Zeh verletzt und ein Pflaster bekommen. Unterwegs haben wir eine Pause gemacht und beim Grillplatz gab es eine Wurst mit Weck. Es gab auch noch zum Abschluss ein Erdbeereis. 

Jakob:

Ich hatte beim Wandertag keinen Rucksack, sondern meinen Schulranzen dabei. Aber ich musste ihn auch nicht den Berg hoch tragen. Wir hatten einen Leiterwagen mit Decken und Vesper dabei. Manchmal habe ich versucht im Leiterwagen mit zu fahren. 

Lucas S.:

Der Wandertag war sehr schön. Ich  bin auch mit dem Zug gefahren und war in der "Super-Gruppe" mit Georgeina und Lucas M. und anderen Schülern. Auf dem Weg gab es auch eine Seilbrücke und ich habe mich an einem langen Seil den steilen Berg hochgezogen. Lotta  und Momo haben sich sehr laut angebellt. Ich habe mir die Ohren zugehalten, weil es so laut war.

Lucas M.: 

Mir hat es sehr gut gefallen. Ich durfte die Wanderkarte tragen, die uns den Weg gezeigt hat. Manchmal musste Herr Graff auf die Karte schauen. Ich hatte eine  kurze Hose an und konnte zum Abschluss noch in die "Kinzig" gehen. Das hat mir super gefallen. Bei der Eisdiele habe ich noch ein Eis gegessen. 

Auf dem Flugplatzgelände in Fluorn-Winzeln oberhalb von Schramberg fand auch in diesem Jahr wieder der Radsporttag statt. Vier Radsportler der Sport AG stellten sich dem sportlichen Wettkampf und feierten sowohl auf der 1 km als auch der 5 km Strecke einige Erfolge.

Marina, Phettasone, Pirmin und John erhielten jeweils in einer Disziplin eine Silbermedaille und konnten sich in ihrer anderen Disziplin platzieren.

Bei starkem Wind und sehr kaltem Wetter, zum Glück jedoch trocken waren die Bedingungen nicht einfach. Immer wieder musste man die Wartezeiten zum Aufwärmen nützen. Auch die Trainerin Amelie Scherberger und Trainer Andreas Graff sowie der sportliche Betreuer Luca Stiewe hatten Mühe sich warm zu halten. Bei den Finalrennen zeigte sich jedoch die Sonne und es wurde deutlich angenehmer.

Die Siegerehrungen in den verschiedenen Leistungsklassen, durchgeführt durch die Leiterin der BruderDiakonieWerkstätten Frau Wössner, dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Klaus Kirschner, dem Bürgemeister von Fluorn-Winzeln Herr Tjaden sowie dem 1. Landesbeamte des Landkreis Rottweil Herrmann Kopp bildeten den Abschluss dieses schönen Tages.

Presseartikel zum Radsporttag

 

 

           

Bei der diesjährigen Kreisputzete haben sich alle Klassen der Carl-Sandhaas-Schule beteiligt. Bereits die gesamte Woche davor verließen immer wieder Schülergruppen mit ihren Lehrerinnen das Schulgebäude. In ihren orangenen Warnwesten und ausgerüstet mit Eimern, Zangen, Handschuhen und wetterfester Kleidung war sofort erkennbar, dass alle bei der Aktion engagiert mithelfen wollten.

Den Anfang machte die Hauptstufe 2, welche den Bereich von der Schule bis zum Waldsee und Drumherum als Gebiet putzte. Mit ihren Schülern mit körperlichen Beeinträchtigungen war dies auch ein nahezu barrierefreies Suchgebiet. Erstaunt berichteten die Schüler von ihrer leider erfolgreichen Putzete. Sie hätten nicht erwartet, dass soviel Müll achtlos in der Landschaft landet.

Am Dienstag war auch die Grundstufe 2 mit ihrer Kooperationsklasse von der Graf-Heinrich-Schule in Hausach rund um die Hausacher Burg unterwegs. Die vielen Viertklässler durchforsteten ein größeres Gebiet und deponierten ihren gefundenen Unrat an den vereinbarten Stellen.

Die Hauptstufe 1 hatte ihren Putzetetag zusammen mit der Grundstufe 1 auf den Freitag, 16. März gelegt. Wie schon bei der letzten Kreisputzete wurde das Gebiet am Roten Kreuz durchsucht. Leider hat sich auch dort in den beiden Jahren wieder viel Müll im Wald gesammelt. Vor allem über die vielen Glasscherben und Flaschen ärgerten sich die Schülerinnen und Schüler, da diese nicht nur schlecht aussehen, sondern auch für Mensch und Tier eine große Gefahr darstellen.

Fünf Berufsschulstufenschüler, welche aktuell ein Wohntraining in Haslach absolvieren, engagierten sich dann am 17. März zusammen mit vielen anderen ehrenamtlichen Helfern an der Kreisputzete. Im Gebiet Mühlengrün bis zur Bebuschbrücke wurden einige Müllsäcke gefüllt und diverser Sperrmüll konnte für die Bauhofmitarbeiter bereit gestellt werden. Ein Dankeschön geht an dieser Stelle auch den Bauhofmitarbeitern und der Stadt Haslach (vor allem Frau Volk) für die gute Organisation, die leckere Verpflegung und die motivierende Zusprache.

Begeistert über den Erfolg - die Ortenau etwas sauberer gemacht zu haben - und in der Hoffnung bei der nächsten Kreisputzete weniger Müll beseitigen zu müssen, konnte das Thema Recycling, Müllvermeidung, Mülltrennung, Umweltschutz welches in einigen Klassen auch über die Kreisputzete hinaus bearbeitet wurde, mit dieser Aktion abgeschlossen werden. 

 

Die Schüler konnten es kaum erwarten. Endlich war er da, der "Schmutzige Donnerstag", und mit ihm auch die Party in der Schule. Unter dem diesjährigen Motto " Was isch Fasent?" führten uns das Hemdklungerle (Frau Flock-Sepp) und das Hamberle (Frau Heinrich) durch das Fasnachtsprogramm. Bunt gemischt ging es umher, es wurde viel  dargeboten und alle waren mit Spaß und Freude dabei. Die Stimmung war sehr gut und die Programmpunkte sehr unterhaltsam. Die Grundstufe führte uns einen Cheerleadertanz vor, die KOOP Klasse gab ein lustiges Fahrradpumpenkonzert und der Kindergarten mit Waldkindergarten tanzte zum "roten Gummiboot". Die Berufschulstufenschüler schwangen ihre Hüften zu "Hulapalu" und die Hauptstufen 1 und 2 rockten zu Jonny Depp. Sehr amüsant waren die Büttenreden der Hauptstufe 2 bei denen so mancher Lehrer und Schüler "auf den Arm" genommen wurde.

Nach dem Programm wurde  erstmal abgefetzt mit den Gassenfetzern aus Haslach, die die Stimmung so richtig aufheizten.

Dann hatten alle Hunger - es gab Hamburger und Saftschorle. Anschließend wurden die Aktionszimmer geöffnet. Angeboten wurde: Dosen werfen, Disco, Schwarzlichtbar mit Cocktails, Fotobox und ein Aufbau in der Turnhalle.

Stimmen der Schüler:

Lena: "Ich fand es schön, dass die Gassenfetzer da waren und Musik gemacht haben. Auch bin ich froh, dass unser Tanz gut geklappt hat."

Julian: "Ich war etwas traurig, dass mein Freund Martin nicht da war. Ich habe getanzt. Die Hamburger haben mir gut geschmeckt."

John: "Ich war in der Turnhalle bei dem Aufbau. Ich fand den echt einfach. Die Gassenfetzer haben voll abgefetzt."

Jan: "Wir haben lustige Fotos gemacht in der Fotobox. Bei Frau Karle im Klassenzimmer habe ich Dosen abgeworfen. Dei Hamburger haben auch gut geschmeckt."

Jasmine: "Die Stationen waren cool und besonders cool fand ich die Cocktails in der Schwarzlichtbar. Die Party war aber echt zu kurz."

 

85Fasent

Eine neue Trendsportart im Fitnessbereich ist Cross-Fit. Die Schülerinnen und Schülern der Sport AG und deren Coaches Amelie Scherberger und Andreas Graff bot sich jetzt die Möglichkeit diese Sportart in der CrossFitBox Ortenberg auszuprobieren.

Tim, Gründer und Trainer der CrossFit Ortenberg besuchte unsere Sport AG bereits im November, um zu sehen wie wir uns in der Sporthalle der Carl-Sandhaas-Schule fit halten. Er gab uns Tipps und trainierte mit uns gemeinsam einen Fitnesszirkel in der Schule. Jetzt endlich nach vielen Anläufen konnten wir seine Einladung in die CrossFitBox annehmen und fuhren am Dienstag nach Ortenberg.

 

Aufgeregt und motiviert bis in die Fußspitzen blicken wir uns in dem etwas anderen Fitnessstudio um. Alles mit stabilen Gummimatten ausgelegt, ein Gerüst mit vielen Stangen, Gummibändern, Ringen und Seilen. In einer Ecke stapeln sich schwere Bälle. An der Wand lagern die Kettlebells mit unterschiedlichen Gewichten. An der Wand hängen eine ganze Batterie von Gewichtheberstangen, daneben die passenden Gewichte in großer Auswahl. Ein paar Rudermaschinen gibt es auch, vermutlich nur zum Aufwärmen. Es gibt keine typischen Geräte oder Maschinen, wie man dies aus anderen Fitnessstudios kennt. Hier trainiert man hauptsächlich mit seinem eigenen Gewicht.

Tim begrüßt uns, zeigt uns alles und dann geht es auch schon los. In zweier Teams wärmen wir uns, bei treibender Musik auf. Einer rudert, der andere macht Burpees (Liegestütz – Strecksprung), dann wird gewechselt. So kommen wir schnell ins Schwitzen und unsere Muskulatur wärmt sich auf.

Luca S. – der im Rollstuhl sitzt – hat eine Rudermaschine ohne Sitzstange, so kann er gut mitmachen und seinen gesamten Oberkörper und die Arme trainieren. Luca H. bekommt an seine eingeschränkte linke Hand eine Schlaufe, damit auch seine gelähmte, linke Seite mittrainieren kann. Die anderen rudern fleißig um die Wette und bei den Liegestützen mit Strecksprüngen lassen alle motiviert ihre Muskeln spielen. Auch Luca will jetzt aus dem Rollstuhl und macht einige Liegestützen, weil er die besonders gut kann.

Jan, Martin und Pirmin wachsen über sich hinaus und absolvieren mehrere Klimmzüge an der Stange. Respekt für diese Kraftleistung. Tim zeigt den anderen, wie sie vereinfachte Klimmzüge mit Bodenkontakt absolvieren können, so dass alle die Schulter- und Armmuskulatur trainieren.

Für die Übungen mit den Kettlebells benötigt man Kraft, Koordination und Schnelligkeit. Gleichzeitig muss man gut auf die richtige Körperhaltung achten. Alle Schüler probieren die Übungen aus und merken, dass sie hier noch viel üben können.

Mit einem Abschlussspiel beendet Tim unser Training. Erschöpft aber sehr zufrieden bedanken sich Schülersprecher Sophia und Luca bei Tim mit einem kleinen Geschenk. Zum Abschied erhält jeder Schüler noch ein T-Shirt der CrossFitBox und wird offiziell zum CrossFit Athlete ernannt.

Am Mittwoch beklagen sich manche Schüler über Muskelkater in Armen und Beinen. Frau Scherberger und Herr Graff erwidern nur: „Alles richtig gemacht!“

 

Auch in diesem Jahr konnten es die Kinder vom Schulkindergarten, dem Waldkindergarten und der Schule kaum erwarten, bis sie den Nikolaus begrüßen durften. In den Gesichtern war deutlich zu erkennen, wer sich auf seinen Besuch freute und wer eher ängstlich war. Da! - plötzlich war er vor dem Fenster zu sehen und alle begannen gleich ein Lied für ihn zu singen: „Sei gegrüßt lieber Nikolaus“, und schon kam er zur Tür herein geschritten.

Herr Graff hat ihn begrüßt und ihm einen Platz angeboten, damit er nicht so lange stehen muss, schließlich hatten wir uns einiges für ihn einfallen lassen.

Als erstes hat Luitgard vom Schulkindergarten die Geschichte vom Hl. Nikolaus erzählt und am Smartboard Bilder gezeigt, damit alle hören konnten, was der Hl. Nikolaus Gutes für die Menschen getan hat.

Anschließend haben die Sandhasen und Waldmäuse für den Nikolaus getanzt, das hat ihm gut gefallen – er hat gelacht und Beifall geklatscht.

Auch über „Das vergessene Gedicht“ von der GST 1 hat er sich amüsiert und dabei durfte er am Ende selber noch mittanzen – einen tanzenden Nikolaus hatten wir auch noch nicht gesehen!

Georgina aus der GST 2 war besonders mutig und hat ihm ganz alleine ein Gedicht vorgetragen.

Die Schüler/innen der HAST 2 erzählten dann noch die Geschichte von „4 Kerzen im Advent“, die manche von uns zum Nachdenken brachte.

Nach all diesen Vorträgen war es an der Zeit, dass auch der Nikolaus wieder etwas tun dufte! Und was macht ein Nikolaus bevor er die Kinder beschenkt? Er lobt oder tadelt sie! Die Haselmäuse haben ihm auf jeden Fall versprochen, dass sie sich in Zukunft besser an die Regeln halten wollen.

Danach war es endlich soweit, jetzt dufte sich jedes Kind eine Tüte beim Nikolaus abholen und die anderen haben derweil beliebte Adventslieder gesungen.

Bevor der Nikolaus von Herrn Graff verabschiedet wurde, hat Luca aus der HST 2 ihm spontan noch in bayrischem Dialekt ein Gedicht auswendig aufgesagt.

Lukas aus dem Schulkindergarten war vom Nikolaus so begeistert, dass er sich alleine auf den Weg gemacht hat, damit er seinen goldenen Gürtel mal anfassen kann.

Danke lieber Nikolaus – wir hoffen, dass du uns im nächsten Jahr wieder besuchen kommst.

Mit einer Weihnachtsfeier und einem gemütlichen Umtrunk mit Weihnachtsbrötchen

verabschiedeten sich alle Sandhääsler in die Weihnachtsferien

Am letzten Schultag las Frau Welle-Ressel die letzte Adventsgeschichte vom kleinen Weihnachtsbaum.

Frau Furtwängler spielte die Lieder mit dem Klavier. Es war eine schöne Stimmung.

Das Emoji Quiz kam besonders gut an. Wer rätseln will, kann es hier nochmal versuchen!

 

Jede Nachricht ist ein Advents- oder Weihnachtslied. Na, alle erkannt?

Alle weiteren Bilder findet ihr hier!

Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage einen guten Rutsch ins Jahr 2018!!

 

Schüler, Kollegen und Wegbegleiter haben mit Inge Weber eine engagierte Lehrerin in den Ruhestand verabschiedet. Die Fachoberlehrerin war fast 45 Jahre an der Carl-Sandhaas-Schule in Haslach tätig.

Mit der Ausbildung zur Erzieherin startete sie 1973  an der damaligen Lebenshilfe Schule, die, lange vor dem Bau der heutigen Schule, noch in der benachbarten „Villa“ untergebracht war. Bis 1979 war sie als Erzieherin mit überwiegendem Lehrauftrag tätig. 1979/80 folgte die Fachlehrerausbildung, die mit anderthalb Jahren Pendeln nach Reutlingen verbunden war. Ab 1980 als Fachlehrerin, nach der Beförderung 1991 als Fachoberlehrerin, unterrichtete Inge Weber in fast allen Klassenstufen und erlebte dabei die Entwicklung von der Sonderschule zum heutigen Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum. Sie habe in den Jahren einige Schulleitungen und Schulräte kommen und gehen sehen, so Rektor Andreas Graff, der ihren langen beruflichen Weg Revue passieren ließ und die Urkunde des Regierungspräsidiums übergab. Für die Belange ihrer Schülerinnen und Schüler habe sie sich vehement und mitunter streitbar eingesetzt. Viele Schüler habe sie sowohl in Kulturtechniken als auch im lebenspraktischen Bereich auf ihr Leben vorbereitet. Ein besonderes Anliegen sei ihr der musisch-künstlerische Bereich gewesen. Im gemeinsamen Unterricht hätten für sie sich für die Bedürfnisse ihrer Schüler im Vordergrund gestanden, sowohl was die Möglichkeiten wie die Grenzen von Integration angehen. Jammern sei nicht ihre Sache gewesen, in knapp 45 Berufsjahren habe es kaum jemals Fehltage gegeben. Noch das letzte Schuljahr, in dem andere nur noch das Nötigste machten, sei ein „Feuerwerk“ gewesen, mit Atelierbesuch, Ausstellungen, Musiktherapie und AG. „Du hast dich auf die Veränderungen eingelassen, nur der Computer wurde nicht dein Freund“, so charakterisierte sie  Kollegin Monika Heinrich, nach eigenem Bekunden wie Inge Weber ein „Urgestein“ der Schule.

So wie sie sich es sich gewünscht hatte, in einer fröhlichen und kurzweiligen Abschiedsfeier mit vielen Beiträgen von Schülern und Lehrerkollegen, wurde Inge Weber in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Jede ihrer Berufsstationen kommentierte das Kollegium musikalisch. Für den Personalrat dankte Johanna Schaeffer. Alte Fotos weckten Erinnerungen an Schullandheime, Kanufahrten und Auftritte.  Die Grundstufe verabschiedete sich mit einem Klatschrhythmus, die Berufsschule zeigte einen Stepptanz  und übergab eine selbst genähte Tasche. Mit besten Wünschen für den Ruhestand überhäuften sie die Schüler ihrer aktuellen Klasse und beschenkten sie mit Windlichtern für lange Abende im schönen Garten. „Du bist die beste Lehrerin“,  so das Kompliment eines ihrer Schüler. Mit einer Abklatschgasse nahm Inge Weber von jedem einzelnen Schüler Abschied.

Auch wenn jetzt mehr Zeit für Fahrradausflüge, Wandertouren und Kurzreisen an den geliebten Bodensee bleibt, fiel der Abschied Inge Weber doch sichtlich schwer. Sie werde bald wieder an der Schule vorbeischauen, versprach sie ihren Schülern.

Ein weiteres Highlight zum Schuljahresende war der Besuch der Zirkus AG der Brandenkopfschule aus Oberharmersbach. Paul Hug der diese AG schon seit Jahren leitet organisierte in Absprache mit Andreas Graff diesen tollen Vormittag in der Carl-Sandhaas-Schule.

Es hatte sich schnell herumgesprochen, dass ein Zirkus in die Schule kommt und alle Kooperationsklassen reisten an. Vom Waldkindergarten über die Grundschule Hausach bis zu den 5. Klässlern des Bildungszentrums Haslach waren alle da und fanden Platz im vollbesetzten Speisesaal. Die Zirkus AG brachte auch noch zwei Kinder, welche von Lehrern der Carl-Sandhaas-Schule in einem inklusiven Bildungsangebot betreut werden mit und so war zusammen mit den 30 Artisten der Speisesaal mit ca. 130 Personen sehr gut gefüllt.

 

Es lohnte sich für alle Anwesenden. Die toll einstudierte Vorstellung, welche kaum Zeit zum Durchatmen lies und ohne Unterstützung durch Erwachsene komplett von Schülern moderiert, umgebaut, begleitet und natürlich mit vielen zirzensischen Highlight aufgeführt wurde, brachte das Publikum zum Staunen. Ein weiteres Highlight war, dass nach der Aufführung alle Geräte ausprobiert werden konnten und die Schülerinnen und Schüler merkten, dass man viel Übung braucht, um eine solche Show auf die Bühne zu bringen.

 

Auch in diesem Schuljahr kämpften die Schülerinnen und Schüler in drei Disziplinen gegeneinander und gaben ihr bestes.

Das Organisationsteam zweifelte am Morgen noch, ob das Wetter mitspielen würde. Aber diese Bedenken waren unbegründet und so konnte das Sportfest bei optimalen Bedingungen stattfinden.

Hochmotiviert kamen die Schülerinnen und Schüler ins Stadion am Eichenbach. Die Aufwärmphase leitete Frau Schaeffer mit schnellen Bewegungen, einigen Lockerungs- und Dehnübungen zur Musik. Alle machten gerne mit und kamen ein erstes Mal ins Schwitzen.

Danach standen die Disziplinen auf dem Programm. Bei Sprint über 50, 75 oder 100 m wurde alles gegeben. Beim Weitsprung und beim Wurf konnten sich die Schüler zusätzlich messen.

Einige Sportler nahmen die neuen, abgewandelten Disziplinen an und versuchten sich am Standdreisprung als Alternative zum Weitsprung in die Sandgrube und dem Zielwerfen mit Sandsäckchen anstelle des Schlagballweitwurfs.

Den alternativen Rollstuhlsprint nahm nur eine Schülerin in Angriff wurde aber von Luca - der auf einen Rollstuhl angewiesen ist - klar geschlagen. Alle anderen hatten schon im Vorfeld festgestellt, dass ein Rollstuhlsprint wesentlich anstrengender ist als zu rennen.

Nach einer Stärkung mit Brezeln, Obst und Getränken wurden noch einige Staffelspiele mit unterschiedlichen Wassertransportmöglichkeiten gespielt. Zum Abschluss traten die Mannschaften noch im Tauziehen gegeneinander an. 

Den Wettstreit Schüler gegen Lehrer im Tauziehen konnten die Lehrkräfte mit großer Kraftanstrengung für sich entscheiden. Müde, durstig und zufrieden trat man den Heimweg an und ist gespannt, wer am Freitag die Medaillen und Urkunden erhält.

Am Freitag war nun die Siegerehrung. Doch zuvor konnten auch noch einige Schwimmabzeichen verliehen werden. Insgesamt fünf Schüler absolvierten das silberne Jugendschwimmabzeichen und drei schafften die Leistungen für das bronzene Abzeichen.

Fast jeder Schüler und jede Schülerin konnte in seiner Altersgruppe in einer der sechs Disziplinen einen 1., 2. oder 3. Platz und damit eine Medaille erhalten. Mächtig stolz aber auch ohne Neid nahmen die Athleten ihre Medaillen entgegen und wurden von den Schülerinnen und Schülern gefeiert.

 

 

In der Woche vor den Pfingstferien fanden  unsere alljährlichen Projekttage statt.

Projektvorstell...

Das Thema war: "Wir verschönern unsere Schule."

Dazu wurden wieder verschiedene Projekte angeboten.

  1. Stelen aus Holz
  2. Einen Bouleplatz bauen
  3. QR Codes
  4. Alte Stühle verschönern
  5. Holzbretter bemalen
  6. Fotos gestalten
  7. Und die Kleinsten aus dem Kindergarten haben das neue Eingangsschild gestaltet.

Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter. Es war warm, sodass wir auch draußen gut arbeiten konnten.

Projekt: Boulebahn

Zuerst haben wir auf unserem ausgewählten Platz alle Pflanzen entfernt und den großen Busch umgesetzt. Dann mussten die Hackschnitzel in den Schubkarren geladen und an anderer Stelle im Schulgelände verteilt werden. Im Steinbruch in Steinach haben wir 4 Tonnen Kies geholt und auf dem Bouleplatz verteilt. Den mussten wir alle zusammen festtrampeln. Nun ging es an die Umrandung: zuerst Löcher bohren, dann die Eisenträger hineinsetzen und runterschlagen, schließlich die Randhölzer auflegen und festschrauben. Das untere Ende wurde mit Randsteinen begrenzt. Zum Schluss haben wir noch ein Holzschild gemacht und aufgehängt.

Da noch ein wenig Zeit übrig war, hat Herr Frey mit ein paar Schülern das Sofa aus Holzpaletten gemacht. Die Dickmadame haben wir zur Verschönerung daneben gestellt.

Julian: mir hat das Schaffen viel Spaß, Spaß, Spaß gemacht.

Philipp: Schleifen, schleifen, schleifen supertoll!

QR Codes: Sophia:

Wir haben am Computer QR-Codes erstellt und sie dann ausgedruckt und ausgeschnitten. Dann haben wir sie in der Schule verteilt. Das war viel Arbeit. Es hat mir viel Spaß gemacht.

 

Projekt "Bunte Stühle"

 

Zuerst hat sich jeder einen Stuhl ausgesucht und überlegt, wie er ihn gestalten möchte.

Dann ging es los!

Wir haben geschliffen, gemalt, gewebt, geklebt, gewerkelt, laminiert und dekoriert. Die fertig gestalteten Stühle hängen jetzt bei uns am Zaun.

Lena: Ich fand diese Woche sch

Luca: Mir hat das Schleifen viel Spaß gemacht.

Lucas: Ich fand das Weben toll.

Anja: Den Stuhl anzumalen fand ich am besten.

Sophia: Mir gefällt mein Prinzessinnenstuhl super.

Phettasone: Ich habe einen Deutschlandstuhl gemacht.

Zur Präsentation haben wir einen Stuhltanz aufgeührt.

 

Zum Abschluss der Präsentation gab es leckere Getränke und dazu Knabberzeug  mmmhhh.

Der Schulkindergartenkinder und die Schülerinnen und Schüler der Carl-Sandhaas-Schule bestreiten erfolgreich Schwimmwettkämpfe.

Obwohl das Schwimmfest der Carl-Sandhaas-Schule erst zum zweiten Mal stattfand, war die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler sehr hoch. Die Begegnung mit Wasser, Ängste abzubauen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu fassen, sind einige Aspekte des Schwimmunterrichts im Schulkindergarten und an der Carl-Sandhaas-Schule. Ziel ist es, dass sich jedes Kind und jeder Jugendliche sicher und selbstständig im Wasser fortbewegen kann. Dies kann auf ganz individuelle Weise geschehen oder in einem der klassischen Schwimmstile.

So waren die Schwimmstile beim Schwimmfest frei wählbar. Die „Athleten“ wurden vom Organisationsteam in Leistungsgruppen eingeteilt, so dass faire und vergleichbare Leistungen erzielt werden konnten. Hierzu mussten sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Kindergartenkinder mit ihren jeweiligen Bestzeiten qualifizieren.

Nach zwei kurzweiligen Aufwärmspielen im Schwimmerbecken des Hausacher Hallenbades begannen die Wettkämpfe. Zumeist vier Athleten konnten sich miteinander messen. Bereits nach den ersten Wettkämpfen war die Verwunderung beim Organisationsteam groß. Fast alle Kinder und Jugendlichen konnten ihre Zeiten zum Teil deutlich verbessern. Die positive Atmosphäre und die intensiven Anfeuerungsrufe der Zuschauer beflügelten zu Bestleistungen.

Nach den drei Schwimmdisziplinen „Querschwimmen“, 25- und 50 Meterschwimmen ging es dann mit dem Sprungwettbewerb weiter.

Ganz nach dem individuellen Leistungsvermögen konnte vom Beckenrand, vom Block oder vom Einmeterbrett gesprungen werden. Eine Jury aus Schülerinnen und Schülern sowie einer Lehrerin bewerteten die Sprünge. Besondere Leistungen wurden durch etwas Süßes honoriert.

Den letzten Wettkampf stellte das Streckentauchen dar. Hier zeigte sich, dass einige Athleten bereits beim Schwimmen und den Sprüngen an ihre Grenzen gegangen waren.

Den Abschluss des Schwimmfestes stellte dann die Siegerehrung am darauffolgenden Donnerstag dar. Jeder Teilnehmende erhielt eine Urkunde, die jeweils ersten Drei einer Disziplin eine Medaille.

Ob es im nächsten Jahr wieder ein Schwimmfest gibt, ist noch unklar, da das Hausacher Hallenbad aufgrund der Sanierung voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen wird.

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Unter dem Motto

"Auf unsrer Burg da ist was los, wir feiern zusammen Fasnacht - Klein und Groß!"

feierten am Schmutzigen Donnerstag alle Schüler und Schülerinnen der Carl-Sandhaas-Schule und die Kinder vom Schulkindergarten und den Haselmäusen vom Waldkindergarten gemeinsam Fasnacht.

Königin Elisolde die Schöne hatte zu einem rauschenden Fest in die festlich geschmückte Burg eingeladen. Der Einladung folgten Könige und Königinnen, Ritter, Burgfräulein, Burggeister, Holzfäller, Gaukler, Mägde, Knechte, Köche, ... und sogar ein Drache.

Nachdem die Königin ihren Thron bestiegen hatte und alle Untertanen ihr gehuldigt hatten begannen die Kleinsten aus den Kindergärten mit dem Tanz der Ritter und Burgfräulein.

Auch der zahme Drache Feuerstein der Grundstufe ließ es sich nicht nehmen zum Fest zu kommen.

Die Holzfäller der HST I begeisterten mit einem Holzfällertanz die Gäste.

Sehr originell wurde das Lied von den alten Rittersleut von der HST III vorgetragen.

Den Abschluss machten die Größten der Schule mit einem fetzigen Ritter-Rock.

Nach diesem bunten Programm wurden die tapfersten Ritter zum Ritterkampf aufgefordert. Beim Kanonenkugelwetttragen und dem Kampf auf der Zugbrücke konnten Sie ihren Mut und ihre Stärke beweisen. Königin Elisolde überreichte den Siegern einen Ritterorden.

Die Burgkapelle "Gassenfezer", die jedes Jahr freudig erwartet wird sorgte dafür, dass der Saal geräumt wurde und alle Gäste ausgelassen tanzten und mit einer Polonaise durch die Schule zogen.

Anschließend wurde zum Rittermahl eingeladen.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, gab es in verschiedenen Räumen unterschiedliche Angebote: eine Schwarzlichtdisco, eine Bar mit Drachenblut und Burggrabenwasser, eine Ritterprüfung mit Dosenwerfen und Mohrenkopfkanone, Bierdeckelschießen und in der Halle verschiedene Herausforderungen auf der Burg.

Zum Abschluss traf sich die ganze Gesellschaft nochmal im großen Saal um gemeinsam zu tanzen.

Wir danken Königin Elisolde für dieses rauschende Fest und wünschen allen Kindern, SchülerInnen, Eltern und KollegInnen schöne Ferien und a glückseelige Fasent!

Narri - Narro

 

Nach zwei Kursnachmittagen, welche wiederum mit viel Engagement, Geduld und vor allem Spaß von Ute und Beatrix durchgeführt wurden, stand am Dienstag, 14. Februar 2017 die Krönung der diesjährigen Klepperleskönigin und des Klepperleskönig der Carl-Sandhaas-Schule an. Unterstützt durch Gotthard Vetter und drei weiteren Klepperlesgardistinnen als Jury konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten beweisen.

Klepperleskönigin wurde: Anja Bonath

Klepperleskönig wurde: Peter Unger

Wie jedes Jahr ließ es sich der Nikolaus nicht nehmen, trotz seiner vielen Verpflichtungen die Schülerinnen und Schüler der Carl-Sandhaas-Schule zu besuchen. Im Speisesaal wurde er schon aufgeregt erwartet und mit mehreren Liedern freudig begrüßt. Für die ehrenvolle Aufgabe, seinen Stab halten zu dürfen, fanden sich rasch Freiwillige. Die Klassen hatten Programmbeiträge vorbereitet. Im Rhythmus ihrer Röhreninstrumente Boomwhackers freuten sich die Grundstufe 1 und die Haupststufe 2 über das Nikolausfest. Ein Lichtertanz der Haupststufe 1 verbreitete adventliche Stimmung. Richtig cool mit Sonnenbrille und Krawatte tanzte  die Berufsschulstufe für Santa Claus. Der Nikolaus lobte alle sehr und verteilte dann mit zwei Helfern großzügig Geschenktüten. Obwohl sie schon groß sind, bekamen auch die Bufdis zum Dank für ihre Arbeit jeder eine Tüte. Schon musste der Nikolaus wieder weiterziehen, schließlich warteten noch viele Kinder auf ihn. Dass alles bei der Nikolausfeier so gut klappte, dafür hatte das Weihnachtsteam mit Frau Weber, Frau Heinrich und Frau Furtwängler gesorgt.

Die SMV der Schule hat einen Brief an den Europapark geschrieben und uns Freikarten für einen Tag organisiert. Am Freitag den 9.12.2016 starteten wir um 9.30 Uhr und fuhren mit dem Bus zum Park. Dort erhielten wir unsere Eintrittskarten und teilten uns in Gruppen auf.

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Ein autistisches Mädchen lernt mit dem I-Pad Am 21. November besuchte Frau Boser die Carl-Sandhaas-Schule. Als bildungspolitische Sprecherin besucht sie regelmäßig die Schulen in ihrem Wahlkreis, um sich mit Schülern und Lehrern über deren Schule zu informieren. 

Die Schülersprecher Sophia Singler und Julian Herrmann (Luca Stiewe war leider verhindert) führten Frau Boser durch die Klassen und die Schule. In jeder Klasse konnte Frau Boser einen kurzen Einblick gewinnen, wie in einem SBBZ mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung der Unterricht verläuft. Während die Hauptstufe 3 die aktuellen Bundesligaergebnisse und die daraus resultierende Tabelle berechnete, arbeitete die Hauptstufe 2 an ihrer neuen Lektüre "Leonie ist verknallt" von Manfred Mai.

In der Berufsschulstufe wurde in drei Gruppen gearbeitet. Gruppe 1 bereitete den Einkauf für den Kochunterricht vor und zählte das Klassenkassengeld, Gruppe 2 zerkleinerte die selbstgeernteten und getrockneten Kräuter zu Pulver, welches zu einem sehr begehrten Kräutersalz für den kommenden Weihnachtsmarkt weiterverarbeitet wird, die Gruppe 3 färbte Holzdraht (Streichhölzer), welcher von der Schülerfirma auf Bestellung ausgeliefert wird.

Im Kindergarten verabschiedeten sich die Kinder bereits als dieser erreicht wurde und in der Frühförderstelle waren Frau Schmider und Frau Firdaos-Ressel eifrig am Organisieren der nächsten Psychomotorik- und Wuselkurse. Leider waren unsere Grundstufe und die Hauptstufe 1 nicht im Hause, da montags ja unser Schwimmtag ist und außerdem noch das musiktherapeutische Angebot im Klangraum bei Frau Höhmann stattfindet. Julian und Sophia erklärten Frau Boser viel und konnten ihre Fragen sehr gut beantworten.

Nach dem Rundgang trafen sich noch einige Lehrkräfte zu einem Austausch mit Frau Boser über aktuelle, bildungspolitische Themen, welche die Mitarbeiter der Carl-Sandhaas-Schule umtreiben.

"Es ist uns wichtig zu betonen, dass die Carl-Sandhaas-Schule bereits seit ihrer Gründung vor 47 Jahren nach größtmöglicher Aktivität und Teilhabe für ihre Schülerschaft strebt, auch wenn sich der Weg und die Sichtweisen, wie dies gelingen kann in den fast fünf Jahrzehnten, genauso wie die Carl-Sandhaas-Schule, sehr verändert hat." (zit. Andreas Graff)

Deshalb war es uns sehr wichtig Frau Boser auch Einblicke in den Unterricht zu gewähren.

Schnell wurde zwischen den Beteiligten die Auswirkungen des neuen Schulgesetzes zur Inklusion diskutiert und so konnten Frau Boser auch ein paar Denkanstöße mitgegeben werden in welchen Bereichen auf politischer Seite noch nachgebessert werden sollte.

Frau Boser betonte auch die Vorteile des neuen Schulgesetzes, die von den Kollegen geteilt werden. Die Wahlfreiheit der Eltern ob sie für ihr Kind ein Bildungsangebot am SBBZ oder ein inklusives Bildungsangebot wünschen, die Erfassung auch der Kinder mit sonderpädagogischem Bildungsanspruch, die bislang in Regelschulen untergegangen sind, die Schaffung von zusätzlichen Stellen.

Es wurde jedoch auch deutlich, dass die Umsetzung des neuen Schulgesetzes und das Streben nach einer inklusiven Gesellschaft noch vieler Anstrengungen und Veränderungen bedarf.

 

 Nach der EM ist vor der EM !

Das dachten sich die fußball-begeisterten Schüler und Schülerinnen der Haupt- und  Berufsschulstufe, als sie am Montag  dem 11.07.2016 nach Stuttgart zum Eröffnungsspiel der U19 Fußball-Europameisterschaft zwischen Deutschland und Italien fuhren.

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Projekttage der Carl-Sandhaas-Schule zum Thema „Heimat“

 

 

Wo ist deine Heimat? Was magst du an deiner Heimat? Und wie wäre es, wenn du sie verlassen müsstest? Mit solchen Fragen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Carl-Sandhaas-Schule während der Projekttage zum Thema „Heimat“ beschäftigt. Vorbereitet hatte sie das Team Magdalena Karle, Georgia Furtwängler und Wendy Seng. Vier Tage lang arbeiten die Schüler in sechs Projektgruppen intensiv an ihrem gewählten Spezialthema, waren im Wald und im Städtle unterwegs, forschten in Internet, erstellten Plakate oder besuchten Sehenswertes. Am Ende der Woche kamen alle wieder zusammen, um zu erfahren, was die anderen Gruppen erlebt und zu erzählen hatten.

Die Projektpräsentation machte deutlich, wie unterschiedlich die Gruppen das Thema angegangen waren. Die Gruppe „Schwarzwald“ war in der Umgebung unterwegs, besuchte das Sägewerk Streit, eine Kuckucksuhrenfabrik und den Lotharpfad. Mit einem Stück Holz als Rhythmusinstrument konnten sie ihren Mitschülern vorführen, wie man im Wald arbeitet. Auch die „Entdeckergruppe“ war auf Tour in der Heimat. Auf dem Programm standen eine Wanderung, die Vogtsbauernhöfe und Brotbacken auf einem Bauernhof. Die Gruppe „Tiere der Heimat“ beobachtete mit dem Förster Waldtiere und besuchte die Tiere auf dem Bauernhof. Lustig kostümiert als Kuh, Henne und Pferd stimmten sie das Bauernhoflied an. Dass manche Menschen eine neue Heimat finden müssen, damit beschäftigte sich die Gruppe „Heimat und Flucht“. Sie fragte sich erst, was bei jedem die eigene Heimat ausmacht. Um sich dann damit ausewie es dem Mädchen Sara aus Aleppo ergangen ist. Die Gruppe „Unserer Heimat früher und heute“ hatte erkundet, wie früher das Ritterleben auf der Burgruine Hohengeroldseck war, wie in der Silbergrube in Schnellingen Erz gegraben und wie in s`Glatze Mühle in Seelbach Mehl gemahlen wurde. inanderzusetzen, Die „Heimatreporter“ hatten Leute in der Stadt interviewt, typische Schwarzwälder Gerichte gekocht, den Schwarzwald in einem Schuhkarton untergebracht und von all dem eine tolle Heimatzeitung erstellt. Die ist nun für 50 Cent in der Schule zu haben.

Bilder von der Projektpräsentation findet ihr hier.

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