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Der Schulkindergarten in Haslach wurde 1969 von der Lebenshilfe gegründet und unterliegt seit 1974 der Trägerschaft des Ortenaukreises.

Das Team im Überblick:

 

  • Luitgard Buchholz, Leitung, Fachoberlehrerin
  • Sonja Welle-Ressel, Fachoberlehrerin
  • Georgia Furtwängler,  beratende Sonderschullehrerin
  • Sabine Kirsch, Kinderpflegerin
  • Linda Mayer, Bundesfreiwilligendienst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Welche Kinder besuchen den Schulkindergarten?       

Aufgenommen werden Kinder deren Fördermöglichkeiten im allgemeinen Kindergarten fraglich oder erschöpft sind, die entwicklungsverzögert, von Behinderung bedroht oder in der geistigen Entwicklung beeinträchtigt sind. Auf Wunsch der Eltern können auch Kinder mit einer zusätzlichen körperlichen Beeinträchtigung aufgenommen werden.

Aufgabe des Schulkindergartens ist es, die Erziehungsbemühungen der Eltern, angesichts der besonderen Schwierigkeiten ihrer Kinder, zu unterstützen und zu ergänzen. Zudem werden die Kinder entsprechend ihrem speziellen Bedarf systematisch in allen Bereichen ihrer Persönlichkeit in Kleingruppen gefördert. Es wird eine angemessene Spielgemeinschaft geboten, um sie auf den Übergang in den Regelkindergarten oder die entsprechende Schule vorzubereiten. Der Schulfindungsprozess wird gemeinsam mit den Eltern beraten. Dabei spielt die beratende Sonderschullehrerin eine wichtige Rolle.

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Wer sind wir?

Der Schulkindergarten ist eine eigenständige Einrichtung. Er ist organisatorisch der Carl-Sandhaas-Schule, dem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (SBBZ) angegliedert. Die Kinder werden in ein bis zwei Gruppen mit je etwa 6-8 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren gefördert. Die Kinder sind in festen Gruppen, die ihnen Halt und Orientierung wie in der Familie bieten.

Ein/e Sonderschullehrer/In arbeitet unterstützend und beratend stundenweise mit und ist für die Diagnostik verantwortlich.

Der Besuch des Schulkindergartens ist kostenlos. Von Dienstag bis Donnerstag erhalten die Kinder ein Mittagessen, für das die Eltern einen Eigenanteil entrichten.

Unsere Kinder werden morgens mit dem Bus gemeinsam mit den Schülern der Carl-Sandhaas-Schule von zu Hause abgeholt und nachmittags wieder zurückgebracht. Die Kosten der Bustransporte werden vom Ortenaukreis getragen. Das Einzugsgebiet unseres Kindergartens ist der ehemalige Landkreis Wolfach.

Die Ferien sind den Schulferien angeglichen.

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Aufnahme:

Die Eltern nehmen Kontakt mit der Leitung des Schulkindergartens auf. Bei einem Besuch mit ihrem Kind können sie Einblick in den Kindergarten und in das Gruppengeschehen nehmen. In gemeinsamen Gesprächen wird die individuelle Förderbedürftigkeit des Kindes erörtert. Dabei sind Arzt-, Therapie- und Entwicklungsberichte hilfreich. Die Sonderschullehrerin erstellt einen Bericht über das Kind, der gemeinsam mit dem Antrag der Eltern an das staatliche Schulamt Offenburg geleitet wird, das über die Aufnahme und den besonderen Förderbedarf des Kindes entscheidet.

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Schwerpunkte unserer Arbeit:

Die fachliche Besetzung und die kleinen Gruppen ermöglichen es, sehr individuell auf die Kinder einzugehen und sie zu fördern. Dabei spielen klare Strukturen im Tages- und Wochenablauf genauso eine wichtige Rolle wie anregende Spiel-, Wahrnehmungs- und Fördermaterialien. Hierbei wird nebenbei ein Regelbewußtsein geschaffen und aufgebaut.

Das tägliche Üben von lebenspraktischen Tätigkeiten hilft dabei, zu einer größtmöglichen Selbständigkeit zu gelangen.

Die Sprachförderung wird mit Hilfe von Bildern, Symbolen und Gebärden in den Alltag mit eingebunden und kann durch die logopädische Einzelförderung ergänzt werden.

Ein wichtiger Bereich ist die Förderung der Motorik. Diese wird dadurch gewährleistet, dass die Gruppe jeden Montag mit einzelnen Kindern ins Hallenbad geht, Psychomotorik und Rhythmik, die tägliche Pause im Freien, sowie die Kooperation mit dem Waldkindergarten stets viele verschiedene Bewegungsanlässe schaffen. Außerdem stehen jedes Frühjahr ein paar Wochen Reiten auf dem Programm.

Die Themen, die uns das Jahr über begleiten orientieren sich an der Lebenswirklichkeit, den Interessen und Bedürfnissen der jeweiligen Gruppe.

Der Kontakt mit den Eltern wird durch das Kontaktheft, durch Elternbriefe, Telefonate, Entwicklungsgespräche, Hausbesuche, Elternabende und Elternstammtische gepflegt. Dadurch wird eine größtmögliche Transparenz und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit geschaffen.

Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Netzwerkpartnern die sich um das Kind bemühen (Regelkindergarten, Ärzte, Frühberatungsstellen, Fachkliniken, Therapeuten, Jugendämter,…) ist uns ein wichtiges Anliegen.

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Kooperationen:

Da der Schulkindergarten räumlich und strukturell mit der Carl-Sandhaas-Schule verbunden ist, bieten sich vielfältige Kooperationen an. So finden gemeinsame AG´s, Sportfeste, Projekttage und Feiern im Jahreskreis statt. Zudem kann der Schulkindergarten die Räumlichkeiten (Turnhalle, Werkraum, Musikzimmer,…) der Schule nutzen.

Seit über 10 Jahren besteht eine Kooperation mit dem Waldkindergarten Haslach e.V..

Regelmäßige Treffen finden freitags statt. Im Winterhalbjahr kommen die Haselmäuse vom Waldkindergarten zu den Sandhaasen in den Schulkindergarten um gemeinsam zu singen, spielen und turnen. Im Sommerhalbjahr sind die Sandhaasen mit den Haselmäusen draußen im Wald oder beim Tipi. Hierbei haben sie die Möglichkeit den Lebensraum Wald zu erkunden, vielfältige Sinneseindrücke zu erhalten und Spielmöglichkeiten im Freien kennenzulernen.

Außerdem gibt es immer wieder gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge wie das Erntedankfest, die Nikolausfeier, Fasnacht und vieles mehr.

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Das Team des Schulkindergartens traf sich mit einer Kollegin vom SBBZ Lernen aus Zell an zwei Nachmittagen, um sich für medizinische Notfälle zu wappnen.

Frau Eisenblätter vom DRK frischte Wissen auf, ermutigte bei Notfällen zu handeln und ging individuell auf die vielen Fragen der Gruppe ein.

Neben dem richtigen Verhalten bei Unfällen und Notfällen standen folgende Themen an: Lebensrettende Sofortmaßnahmen, Blutungen Kopf-, Bauch- und Brustkorbverletzungen, Wundversorgung bei kleinen Verletzungen, Muskel-, Gelenkverletzungen und Knochenbrüche, Thermische Schädigungen, Elektrounfälle, Vergiftungen und Verätzungen und akute Erkrankungen. Dabei hatte Frau Eisenblätter immer ein Ohr für aktuelle Fragen und Themen aus den Alltag der Kolleginnen.

Beim praktischen Teil konnten alle Kolleginnen das theoretische Wissen vertiefen und anwenden.

Wir danken Frau Eisenblätter für diesen individuellen und sehr kurzweiligen Auffrischungskurs. Alle hoffen, dass wir das Wissen so wenig wie möglich anwenden müssen und bei einem Notfall die entsprechenden Maßnahmen souverän einleiten können. 

 

Dieses Jahr war der Mundenhof in Freiburg Ziel unseres Ausfluges mit den Haselmäusen vom Waldkindergarten.

Die Kinder kamen alle schon ganz aufgeregt in den Kindergarten. Das Wetter war schön und wir freuten uns auf die Fahrt mit dem großen Bus.

Die Fahrt hat nicht lange gedauert und gleich nach dem Aussteigen sahen wir schon die ersten Tiere. Die Zwerge gingen in gemächlichem Tempo durch den Park. Die Wackelzähne mischten sich unter die Haselmäuse und machten sich zielstrebig auf den Weg.

Wir sahen Rehe, Ziegen, Esel und Schweine, Ochsen mit ganz langen Hörnern und Störche im Nest.

So ein Ausflug mit seiner Aufregung macht ganz schön hungrig. Deshalb wurde schon bald eine Vesperpause eingelegt. Den Tiere durften wir nichts abgeben, weil sie sonst krank werden. Die Affen und Bisons hätten sicher auch gerne was von unserem Vesper gehabt.

Die vielen bunten Fische haben den Wackelzähnen besonders gut gefallen. Danach gingen sie durch den Dschungel zu den Kamelen.

Nach einer kleinen  Pause auf dem Spielplatz mussten wir schon wieder den Rückweg antreten. Im Bus wurde es ganz schnell leise. Ganz viele Kinder sind auf der Heimfahrt eingeschlafen.

Beim Waldseeparkplatz wurden wir schon von den Eltern empfangen. Bestimmt hatte jedes Kind einiges zu erzählen...

 

Im Rahmen meines Sonderpädagogik Studiums durfte ich die letzten drei Wochen mein Einführung- und Orientierungspraktikum (OEP) an der Carl-Sandhaas-Schule in Haslach verbringen.

Hierbei wurde ich dem Schulkindergarten zugeteilt, da auch dort neben betreuenden Kräften und Fachlehrerinnen, Sonderpädagogen zuständig sind. Und dies somit auch für mich eine interessante Praktikumsstelle darstellte.

Ich war schon im Voraus sehr gespannt was mich im Kindergarten alles erwarten würde:

Inwiefern die Kinder schon einzelne „Unterrichtseinheiten“ durchlebten, wie so ein Tagesablauf im Schulkindergarten aussieht und allgemein welche Kinder den Schulkindergarten in Haslach überhaupt besuchen.

 

Ich wurde von den Kindern genauso von den Erwachsenen direkt herzlich aufgenommen und in den Tagesablauf miteingebunden.

Jeder Tag beginnt mit einem Morgenkreis, je nachdem einem kleinen Angebot/ einer kleinen Aufgabe und der Freispielzeit. In dieser Zeit bis zum gemeinsamen Frühstück sind die Kinder nach Alter in zwei Räumen aufgeteilt. Meistens durfte ich diese erste Zeit des Tages mit den baldigen Schulanfängern, den „Wackelzähnen“, verbringen.

Dabei war ich die ersten paar Tage gerade im Morgenkreis sehr erstaunt, was die Kinder schon alles selbständig konnten. Jedes Kind hat eine Woche lang eine bestimmte Aufgabe. Beispielsweise ist das erste Kind dafür zuständig, dass der Kalender jeden Tag richtig stimmt und gesagt wird welchen Tag wir heute haben, außerdem wird von einem Kind noch die momentane Wetterlage überprüft und dann wird natürlich noch der Stundenplan vorgelesen.

Dabei sind die ganzen Abläufe, auch im restlichen Tagesablauf, stark von Gebärden oder auch Ritualen gestützt, welche den Kindern eine Stütze sind und ihnen eine geregelte Struktur im Tag geben.

 

Dienstags war „Wackelzahn-Unterricht“ angesagt. Das war für die Schulanfänger ein Konzentrationstraining, um sie besser auf die Schule vorzubereiten.

Dabei war ich sehr beeindruckt von den Kindern und ihrer Fähigkeit sich ruhig auf ihre Arbeit zu konzentrieren und vor allem auch für einen längeren Zeitraum still arbeiten zu können.

 

Da ich innerhalb meines Praktikums auch zwei eigene Unterrichtsversuche gestalten musste, habe ich an einem Dienstag den „Wackelzahn- Unterricht“ übernommen. Hierbei und auch beim zweiten Angebot, welches ich für die kleineren Kinder des Kindergartens erarbeitet habe, standen mir bei Fragen oder Problemen die Fachlehrerinnen immer zur Seite.

Ich fand es auch sehr lehrreich, dass ich nach meinem Unterricht eine konstruktive Rückmeldung bekommen habe, was alles gut lief und was ich noch verbessern könnte bzw. an was ich noch alles denken müsse, wenn ich den nächsten Unterricht vorbereiten würde.

 

Sehr hilfreich, gerade auch im Umgang mit den einzelnen Kindern, sei es in der Freispielzeit oder in einer bestimmten Einheit, habe ich auch die „Aufklärung“ empfunden. Alle Kolleginnen haben mir immer wieder Input gegeben, wie welches Kind tickt oder auf was man achten muss. Dadurch war es auch einfacher für mich mit den Kindern zu arbeiten oder auch meinen Unterricht vorzubereiten.

 

Sehr spannend fand ich auch die Freitage, welche in Kooperation mit dem Waldkindergarten stattfanden. Es war immer ein großes „Gewusel“ wenn die Waldkinder kamen, wenn nicht nur die „Sandhaasen“ den Laden aufmischten sondern noch zusätzlich rund 20 Kinder mehr da waren.

Interessant fand ich dabei zu sehen wie die „Sandhaasen“, die sonst eine recht kleine Gruppe sind, in solch einer großen Gruppe klar kommen oder ob sie durch die Großgruppe überfordert sind.

 

Zusammen wurde dann gefrühstückt, gespielt und geturnt und man merkte, dass alle Kinder einen riesen Spaß an der Kooperation haben.

 

Alles in allem waren meine drei Wochen im Schulkindergarten an der Carl-Sandhaas-Schule sehr schön und das Praktikum hat mir echt Spaß gemacht.

Ich konnte einige neue Erfahrungen sammeln, die mir im weiteren Verlauf meines Studiums bestimmt hilfreich sein werden.

 

Ich möchte mich dafür herzlich bedanken!

Eure Amelie

 

 

 

 

Seit vielen Jahren sammelt die Zahnartpraxis K. F. Reichenbach und Dres. med. dent. P. W. Hölsch das Zahngold ihrer Patienten, um mit dem Erlös soziale Einrichtungen zu unterstützen.

Auch der Förderverin der Carl-Sandhaas-Schule erhält seit einiger Zeit immer wieder zweckgebunden den Erlös dieses Projektes. Ein beachtlicher Teil dieses Geldes soll den Schülern Therapien ermöglichen.

Das Team des Schulkindergartens hat sich dafür entschieden, die jährliche Reittherapie bei Regina Mäder-Schmid mit diesem Geld  zu ermöglichen. So konnten 2/3 der Kosten durch diese Spende abgedeckt werden.

Die Kinder hatten so die Möglichkeit, sich über Wochen an die Pferde zu gewöhnen, erste Reitversuche zu unternehmen und konnten am Ende dieser Zeit sogar kleine Kunststücke vorführen. Es war erfreulich wie schnell die Kinder mit den Tieren vertraut waren, wie sie stolz von ihren Erlebnissen berichteten und wie sie ausgeglichen und fröhlich vom Reitplatz zurück kamen.

In dieser Zeit wurden im Werkstättle Tonschalen getöpfert, um den Zahnärzten und dem gesamten Team für diese Unterstüzung zu danken.

Nach der letzten Reittherapie machten sich ein paar Kinder und die Leiterin des Schulkindergarten auf den Weg nach Elzach, um den großzügigen Spendern für die Unterstützung zu danken. Ein kleiner Film zeigte, wie die Kinder die Zeit der Reittherapie genossen und für welchen Zweck das gespendete Geld eingesetzt wurde.

Berufspraktikum im Schulkindergarten an der Carl-Sandhaas-Schule

Ich habe im Rahmen meiner Ausbildung zu Erzieherin ein 6 wöchiges Berufspraktikum im Schulkindergarten absolviert.

Ich wurde sehr herzlich im Kindergarten von allen Kolleginnen aufgenommen. Auch die Kinder waren sehr offen zu mir. Der Tagesablauf und die vielfältigen Angebote die jeden Tag durchgeführt wurden fand ich sehr gut und bereichernd. Ich finde, dass auf alle Kinder individuell eingegangen wird und sie dann auch spezifisch nach ihrem Entwicklungsstand gefördert werden. Das Konzept und die Arbeit der Mitarbeiter finde ich gut durchdacht. Das Arbeiten in so einer kleinen Gruppe mit nur 8 Kindern war etwas Neues für mich und hat sich von meinen bisherigen Einrichtungen unterschieden. 

Ich habe für meine weiter Arbeit als Erzieherin sehr viel gelernt und Erfahrungen mitnehmen können. Außerdem wurde ich sehr gut angeleitet und durfte mich in verschiedenen Richtungen ausprobieren. Ich durfte bei der KOOP-mit dem Waldkindergarten dabei sein. Die Erfahrungen die ich gemacht habe, haben mich in meiner Arbeit weitergebracht.

 

Am 2.12.2015 haben uns im Kindergarten unsere Geschwister, Eltern und Omas besucht.

Als erstes haben wir sie mit einem kleinen Auftritt begrüßt. Wir haben getanzt, gesungen und durften mit den Instrumenten spielen.

Zum Schluss haben alle kräftig geklatscht.

Dann gab es Essen und Trinken. Auf dem Tisch standen selbst gebackene Linzertorte und selbst gemachte Schoko-Chrossies, sowie Äpfel, Mandarinen und Nüsse.

Dann haben wir noch gespielt.

Um 16 Uhr haben wir unser Abschlusslied gesungen und alle sind nach Hause gegangen.

 

 

Der Waldkindergarten und der Carl-Sandhaas-Schulkindergarten Haslach machten am vergangenen Freitag am oberen Tipi Platz der Waldfüchse unter Anleitung von Martin Schirmaier selbstgepressten Apfelsaft.Im Moment dreht sich im Waldkindergarten Haslach alles um das Thema: der Apfel.Im September und Oktober sind viele Apfelsorten reif und begleiten die Kinder des Waldkindergartens auf ihren Wegen zu ihren Spielorten. Sie sind stets ersichtlich für alle Kinder. In Gesprächen wird das Projekt um den heimischen Apfel vertieft: Wo wächst der Apfel, wie sieht er aus, wie fühlt er sich an, wie schmeckt er, und wofür wird er geerntet? – so die Fragen, mit denen sich die Kinder auseinandersetzen.Auf eine Einladung von Martin Schirmaier aus Haslach durften alle Kinder an seinen Bäumen reife Äpfel ernten. Im Anschluss daran zeigte er den Kindern, wie man daraus Apfelsaft mit einer Handpresse machen kann. Alle Kinder mit ihren Erzieherinnen legten Hand an und hatten bei strahlendem Sonnenschein viel Spaß beim Trotten. Zum Abschluss durfte jedes Kind seinen eigenen Apfelsaft mit nach Hause nehmen.

Am 09.06.15 kam Lilly mit ihrer Mama in den Kindergarten. Sie hatten eine große Tasche und Pakete dabei. Wir waren alle gespannt, was da drin ist.

Familie Brosmer hat in den Ferien eine neue Spielküche für uns gekauft. Diese muss aber erst aufgebaut werden.

Es wurde fleißig geplant, hämmert und geschraubt. Dann war die Küche fertig. Wir haben Frau Brosmer zum Frühstück eingeladen.

Vielen Dank liebe Familie Brosmer für die tolle Küche!

Heute waren wir in der Stadtbücherei. Frau Adam hat uns zum Bilderbuchkino eingeladen. Sie hat uns die Geschichte vom kleinen Raben Socke gezeigt und vorgelesen:

Der kleine Rabe hat allen Freunden etwas geklaut:

Dem Wildschwein die Rollschuhe, der Eule eine Kette, dem Hasen das Kissen, dem Fuchs die Spieluhr, dem Schaf die Mütze, dem Wolf das Feuerwehrauto, dem Eichhörnchen die Bälle, dem Dachs das Buch und dem Bär das Dreirad.

Jetzt ist sein Nest voll. Er kann mit niemandem spielen, weil er auf alles aufpassen muss. Es wird ihm langweilig. Da beschließt er mit seinen Spielsachen zu seinen Freunden zu gehen und mit ihnen zu spielen.

Danke für den schönen Nachmittag in der Stadtbücherei!

Während meines zweiwöchigen Sozialpraktikums konnte ich sehr viele Eindrücke vom Schulkindergarten sammeln.

An meinem ersten Tag wurde ich gleich von allen ganz herzlich aufgenommen. Die Erzieherinnen zeigten mir das Gebäude und wiesen mich ein. Die Kinder waren sehr neugierig und wollten sofort wissen, wer ich bin und mit mir spielen.

Schnell bekam ich mit, dass viele Kinder nicht unbedingt eine Behinderung haben, sondern einfach nur verhaltensauffällig sind... So hatte jedes Kind seine besondere Eigenart. Aber obgleich die Kinder so verschieden waren, verstanden sie sich sehr gut. Davon war ich sehr überrascht, denn in normalen Schulen oder Kindergärten bilden sich oft kleine Grüppchen und es werden teilweise auch Kinder ausgegrenzt. Solche Verhaltensweisen konnte ich im Schulkindergarten nicht beobachten. Vielmehr waren die Kinder im gegenseitigen Umgang sehr freundlich und spielten alle zusammen. Natürlich gab es manchmal ein paar Streitigkeiten, doch diese waren gleich wieder vergessen.

Beim morgendlichen Morgenkreis erhielt jedes Kind für eine Woche die gleiche Aufgabe, z.B. das Datum des aktuellen Tages zu benennen. Dabei musste es den Wochentag, das Datum und den Monat sagen. Dies wurde dem jeweiligen Kind durch Holzperlen veranschaulicht. Jeden Tag wurde auf eine Leiste eine weitere Kugel aufgesteckt. An besonderen Tagen, wie etwa einem Geburtstag oder am Wochenende, wurden andersfarbige Kugeln genommen.

Da ich in den Wochen vor Ostern im Schulkindergarten war, konnte ich miterleben, wie den Kindern auch der Glaube an Gott näher gebracht wurde. Hierbei wurde den Kindern die Auferstehungsgeschichte mit einfachen Worten leicht verständlich erzählt und mit Utensilien wie etwa Eglifiguren veranschaulicht. Diese Methode, das Gesagte durch Gebärden oder Gegenstände zu veranschaulichen wurde oft angewandt. So durften die Kinder zum Beispiel, um zu verstehen, wie ein Huhn isst, das Essen selbst - ohne Besteck - mit dem Mund vom Teller aufnehmen. Der Vorteil dieser Methode war, dass die Kinder das Gesagte besser verstanden und sich - weil es ihnen Spß machte - länger hierauf konzenrieren konnten.

Dienstags fanden immer Arbeisgemeinschaften statt. Die Kinder konnten hierbei wählen, ob sie zum Beispiel eine Musik-, Bastel-, Reit- oder Wander- AG besuchen wollten. An diesen Arbeitsgemeinschaften nahmen nicht nur Kindergartenkinder, sondern auch die Schulkinder teil.

Der Schulkindergarten steht außerdem in Kooperation mit dem Waldkindergarten. Jeden Freitag kommen, wenn schlechtes Wetter ist die Kinder des Waldkindergartens in den Schulkindergarten. Bei gutem Wetter besuchen die Sandhaasen freitags den Waldkindergarten. So lernen die Kinder des Schulkindergartens auch viele andere Kinder kennen. Das Spielen im Wald macht den Sandhaasen viel Freude und während meiner Praktikumzeit konnte ich beobachten, dass sie über viel Fantasie verfügen. So stellten sie sich z.B. vor, dass eine Wurzel ein Auto oder eine Holzfabrik ist.

Mir haben die zwei Wochen im Schulkindergaretn sehr gefallen. Für mich war es erstaunlich und schön zu erfahren, wie unvoreingenommen die Kinder mir  gegenüber waren und gleich Vertrauen fassten.

Die Auszubildenden des Landratsamtes übergaben eine Spende an die Schulkindergärten in Kreisträgerschaft. Frau Korak nahm die Spende entgegen, davon soll ein Spielgerät im Kindergartenfreigelände gekauft werden.

Im Rahmen der Themenwoche „Feuer“ besuchte der Schulkindergarten die örtliche Feuerwehr in Haslach.

Nach einem kurzen Fußmarsch durch die Stadt erreichten die Kinder sehr gespannt das neue Feuerwehrgebäude in Haslach. Tim Messner begrüßte die Kinder und Fachkräfte des Kindergartens sehr herzlich und erklärte alles kindgerecht und äußerst geduldig.

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„Haselmäuse“ und „Sandhasen“ feiern zehn Jahre Kooperation!


Jeden Freitag treffen sich die Waldkindergartengruppe „Haselmäuse“, die am Schänzle in Haslach ihren Standort hat, mit den „Sandhasen“, den Kindern aus dem Schulkindergarten an der Carl-Sandhaas-Schule. Von Frühling bis Herbst gibt es gemeinsame Aktionen im Wald, im Winter ist Spielen und Turnen im Schulkindergarten angesagt. Auch wurden schon viele Feste und Lernthemen gemeinsam gestaltet.

Jetzt feierten sie das zehnjährige Bestehen ihrer Kooperation. Als Auftakt gab es eine kleine Feier mit Kerzen, Sternregen und schmackhaften „Geburtstagsmäusen“.

Weitere gemeinsame „zauberhafte Aktionen“ machten allen viel Spaß:

Als Zauberer „Schrabbelschrut“ andere Kinder in Tiere verzaubern, in einer selbst hergestellten Zaubertüte Dinge verschwinden und wieder auftauchen lassen, das „Zaubermännchen“, das einiges im Säckchen hat, das man sich gut merken musste, mit Instrumenten begleiten oder im Zi-Za-Zauberland in ein Erlebnisturnen eintauchen.

Auf die Kinder mit ihren Erzieherinnen, Barbara Hildenbrand und Juliane Seitz vom Waldkindergarten und Gabriela Rittershofer und Sabine Kirsch vom Schulkindergarten, wartete zum Abschluss dann noch ein ganz besonderer Höhepunkt.

Der Zauberkünstler Herr Metzler gab ein gelungene Vorstellung und bezog auch die Kinder mit ein, die immer wieder mucksmäuschenstill und voller Staunen aufmerksam den tollen Zauberkunststücken folgten, aber oft auch herzhaft lachten und begeistert applaudierten. Alle bekamen noch einen schönen Glitzerzauberstab mit nach Hause.

Im Herbst 2013 wird es noch ein zweites Fest zum zehnten Jubiläum der Kooperationskindergärten geben. Im Rahmen des traditionellen Herbstfestes  der  Carl-Sandhaas-Schule wird dann auch noch das vierzigste Jubiläum des Schulkindergartens mitgefeiert werden.

Ein zauberhaftes Jubiläumsjahr eben, wie auch die Jahre miteinander.

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Carl-Sandhaas-Schule
Hebelstr. 14a
77716 Haslach
Tel. 07832 - 9748110

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